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Windkraft
01Jun

Besuch Windpark Geisberg

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Elisabeth Bühler-Kowarsch

Die Michelstädter GRÜNEN luden am Sonntag zum Informationsbesuch des Windparks Geisberg (Erbach/Mossautal) ein. Herr Simon (Projektplaner)  erläuterte die Argumente pro und contra Windkraft. Die Besucher konnten sich somit eine eigenes Urteil vor Ort über die ökologischen und ökonomischen Aspekte der Windkraftnutzung am Geisberg bilden.

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Horst Kowarsch und Jürgen Zinn

05Dez

Windkraft und Tourismus

GRÜNE: Windkraftanlagen beeinträchtigen laut wissenschaftlicher Studie die Attraktivität von Tourismusregionen nicht

Beerfelden/Odewaldkreis – Wie bekannt, wird auch in der Oberzent darüber diskutiert, ob Windkraftanlagen für den Tourismus eher positiv oder negativ zu bewerten seien, so die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch.

Eine neue Studie des Geographischen Instituts der Universität Gießen zeigt, dass Windkraftanlagen die Attraktivität von Tourismusregionen nicht beeinträchtigen. Eine Befragung von Touristen und Beherbergungsstätten in der Region Vogelsberg ergab, dass sich Gäste keineswegs von diesen Anlagen gestört fühlen. Zu den Ergebnissen dieser Studie erklärt Frau Bühler-Kowarsch: „ Damit hat sich ein weiteres Argument von Kritikern der Windkraftnutzung als unbegründet erwiesen.“

Die GRÜNEN waren schon immer davon ausgegangen, dass Windkraftanlagen sich nicht negativ auf die Attraktivität von Regionen auswirken. Dass unsere Annahmen wissenschaftlich bestätigt wurden, freut uns sehr, denn es trägt zur Versachlichung der Argumente in der Diskussion um den Ausbau der Windenergie bei.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass der Ausbau von Windkraftanlagen auf eine breite Akzeptanz stößt. „Auch diese Erkenntnisse der Studie zeigen, das Ausbau der Erneuerbaren von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird. Ich empfehle allen Kritikern, die Studie der Uni Gießen sorgfältig zu lesen, es hilft beim Faktencheck“ so Frau Bühler-Kowarsch-

Mehr zur Studie: https://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm216-14

19Nov

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“ – Chance für Beerfelden

Beerfelden/Odenwaldkreis – Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Beerfelden diskutierte auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung das „Integrierte Klimaschutzkonzept für den Odenwaldkreis“. Bis zum Jahr 2030 könnte der Odenwaldkreis mit erneuerbaren Energien 100 Prozent bei der Wärme- und Stromerzeugung erreichen und somit die Wertschöpfungskette im Odenwaldkreis bis zum Jahr 2020 um 860 Millionen Euro erhöhen. Im Jahr 2050 könnte dies die stolze Summe von 11,6 Milliarden Euro sein. Ein gigantisches Konjunkturprogramm.

Wie die Fraktionssprecherin, Elisabeth Bühler-Kowarsch, mitteilt, ergeben sich für Beerfelden große Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien. Das vorliegende Konzept liefert konkrete und nachvollziehbare Zahlen für eine sachliche und zielgerichtete Diskussion. Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ kommt zu dem Ergebnis, dass in Beerfelden noch erhebliche Biomasse-, Solarthermie-, Photovoltaik-, Geothermie- und Windkraftpotenziale vorhanden sind, die genützt werden könnten. Die erneuerbaren Energien eröffnen die Chance, die Wirtschaftskraft der Stadt am Berge zu stärken. Im Vergleich zu anderen Odenwälder Kommunen liegt Beerfelden mindestens im Mittelfeld der vorhandenen Potenzialen.

Wie bekannt, sind in den letzten Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze in Beerfelden verloren gegangen und die Bevölkerung nimmt stetig ab. Der Haushalt der Stadt wird nur mit Auflagen der Kommunalaufsicht genehmigt.

Wenn bei 3.000 Haushalten in Beerfelden jährlich 1.500 Euro Heizkosten und 600 Euro Stromkosten pro Haus berechnet werden, ergibt dies die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Dieses Geld könnte der regionalen Wertschöpfung, der Innovation, dem Klimaschutz und der Ressourcensicherheit in der Oberzent dienen.

„Erneuerbare Energien fördern, Energie einsparen und Energie besser nutzen“ müsse die Agenda einer zukunftsfähigen Politik sein, so die GRÜNEN. Der Job-Motor erneuerbare Energie ermöglicht der Stadt am Berge die Chance, neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und somit für junge Familien attraktiver zu werden.

Abschließend erklärt Frau Bühler-Kowarsch, das effektivste Konjunkturprogramm für die Stadt Beerfelden ist,, das Geld in der Region zu lassen und die regionalen Wertschöpfungskette zu stärken.

18Feb

Was Strom wirklich kostet – Argumente für die Windkraftdiskussion

Beerfelden – Wie die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch, mitteilt, liegt den GRÜNEN nunmehr die Kurzfassung der Studie „Was Strom wirklich kostet“ vor.
Gerade im Hinblick auf die Diskussion zur Nutzung der Windkraft in der Oberzent ist die erstellte Studie vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. von großem Interesse. Die immer wieder geäußerten Vorbehalte, dass die Windkraft in einer Mittelgebirgslandschaft nicht wirtschaftlich ist, dürften hiermit widerlegt sein.
Beim Vergleich der staatlichen Förderungen und gesamtgesellschaftlichen Kosten von konventionellen und erneuerbaren Energien kommt die Studie zu dem Fazit: „Unterm Strich sind Atom und Kohle eben nicht nur gefährlich und schmutzig – sondern darüber hinaus auch teurer als Wasser und Wind“. Schon heute sind die erneuerbaren Energien (Wasser und Wind – onshore) günstiger als konventionelle Energieträger, „wenn außer dem Strompreis auch die Kosten von staatlichen Förderungen sowie die Kosten für die Umwelt- und Klimabelastung sowie nukleare Risiken einbezogen werden“
Die Studie ist ein weiteres Indiz dafür, so Frau Bühler-Kowarsch, dass die erneuerbaren Energien in der Oberzent und im Odenwaldkreis weiter ausgebaut werden müssen- aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Die Wertschöpfung nachhaltig zu erhöhen, ist das effektivste Konjunkturprogramm für unsere Region.
Wer Interesse an der Studie hat, wende sich an die GRÜNEN Beerfelden, Tel.: 06068/4323 oder horst.beerfelden@t-online.de

18Sep

Flächennutzungsplan: Windkraft

Elisabeth Bühler-Kowarsch
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag

17.9.2012

Es gilt das gesprochene Wort.

TOP 7 – Überplanmäßige Ausgaben Flächennutzungsplan Windkraft

Sehr geehrter Herr Landrat,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich denke, es ist unstrittig hier im Kreistag, dass wir als Grüne von Anfang an für die geordnete Nutzung der Windkraft im Odenwaldkreis eingetreten sind. Wir könnten heute schon ein großes Stück weiter mit der Energiewende vor Ort sein, wenn der erste gemeinsame Flächennutzungsplan in der Vergangenheit kein Verhinderungsplan gewesen wäre. Unsere heutigen Probleme liegen auch in der verfehlten Politik der Vergangenheit.

Die Energiewende ist eine Jahrhundertaufgabe und erfordert auch die entsprechenden Aktivitäten in unserer Region.
Wären wir von der Wichtigkeit der Energiewende nicht überzeugt, würden wir den überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 200.000,– nicht zustimmen, weil sich für uns die Frage stellt, ob die Ausgaben in dieser Höhe wirklich „unvorhergesehen und unabweisbar“ sind.

Wir standen und stehen zu dem gemeinsamen Flächennutzungsplan und wir haben uns auch dafür ausgesprochen, dass der Kreis die Kosten dafür übernimmt. Wie wichtig dieser gemeinsame Flächennutzungsplan ist, zeigt sich aktuell am Beispiel der Stadt Beerfelden. Ein Investor möchte auf Grundstücken, die er schon länger gepachtet hat, Windkraftanlagen errichten. Das macht noch einmal mehr die Notwendigkeit einer gemeinsamen Planung deutlich.

Es ist klar, dass wir mit dem gemeinsamen Flächennutzungsplan Neuland betreten haben und nicht alle Kosten und Anforderungen von Anfang an bekannt waren. Ehrlicherweise muss auch erwähnt werden, dass die vorherige Mehrheit von CDU und FDP in der Regionalversammlung Südhessen nicht in der Lage war, den Teilplan Energie rechtskonform zu verabschieden. Im Endeffekt müssen wir als Odenwaldkreis dieses Versagen ausbügeln.

Trotzdem sind wir schon erstaunt über die Tatsache, dass gerade die Kosten für das Planungsbüro so erheblich angestiegen sind. Wir gingen bisher davon aus, dass die Kostensteigerungen mit den noch fehlenden Gutachten zusammenhängen. Wir stellen uns daher schon die Frage, ob die Vergabe an das Planungsbüro klar geregelt war und ist. Und ob und welche weiteren Kosten in Zukunft noch auf den Kreis zukommen können.

Das so wichtige Thema Energiewende vor Ort darf nicht daran scheitern, dass evtl. unklare Vertragsverhältnisse bestehen und die Kosten aus dem Ruder laufen.

Deshalb verbinden wir mit unserer Zustimmung zu den außerplanmäßigen Ausgaben die klare Forderung, die Kosten transparent aufzugliedern und in Zukunft dem Kreistag vor der Vergabe zur Beschlussfassung vorzulegen.

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