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19Nov

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“ – Chance für Beerfelden

Beerfelden/Odenwaldkreis – Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Beerfelden diskutierte auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung das „Integrierte Klimaschutzkonzept für den Odenwaldkreis“. Bis zum Jahr 2030 könnte der Odenwaldkreis mit erneuerbaren Energien 100 Prozent bei der Wärme- und Stromerzeugung erreichen und somit die Wertschöpfungskette im Odenwaldkreis bis zum Jahr 2020 um 860 Millionen Euro erhöhen. Im Jahr 2050 könnte dies die stolze Summe von 11,6 Milliarden Euro sein. Ein gigantisches Konjunkturprogramm.

Wie die Fraktionssprecherin, Elisabeth Bühler-Kowarsch, mitteilt, ergeben sich für Beerfelden große Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien. Das vorliegende Konzept liefert konkrete und nachvollziehbare Zahlen für eine sachliche und zielgerichtete Diskussion. Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ kommt zu dem Ergebnis, dass in Beerfelden noch erhebliche Biomasse-, Solarthermie-, Photovoltaik-, Geothermie- und Windkraftpotenziale vorhanden sind, die genützt werden könnten. Die erneuerbaren Energien eröffnen die Chance, die Wirtschaftskraft der Stadt am Berge zu stärken. Im Vergleich zu anderen Odenwälder Kommunen liegt Beerfelden mindestens im Mittelfeld der vorhandenen Potenzialen.

Wie bekannt, sind in den letzten Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze in Beerfelden verloren gegangen und die Bevölkerung nimmt stetig ab. Der Haushalt der Stadt wird nur mit Auflagen der Kommunalaufsicht genehmigt.

Wenn bei 3.000 Haushalten in Beerfelden jährlich 1.500 Euro Heizkosten und 600 Euro Stromkosten pro Haus berechnet werden, ergibt dies die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Dieses Geld könnte der regionalen Wertschöpfung, der Innovation, dem Klimaschutz und der Ressourcensicherheit in der Oberzent dienen.

„Erneuerbare Energien fördern, Energie einsparen und Energie besser nutzen“ müsse die Agenda einer zukunftsfähigen Politik sein, so die GRÜNEN. Der Job-Motor erneuerbare Energie ermöglicht der Stadt am Berge die Chance, neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und somit für junge Familien attraktiver zu werden.

Abschließend erklärt Frau Bühler-Kowarsch, das effektivste Konjunkturprogramm für die Stadt Beerfelden ist,, das Geld in der Region zu lassen und die regionalen Wertschöpfungskette zu stärken.

19Jun

Erneuerbare Energien und Öko-Tourismus in der Oberzent

Beerfelden/Odenwaldkreis – Nach Ansicht der Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch, können mit Erneuerbaren Energien – Sonne, Wind und Bioenergie – gerade auch Öko-Touristen angezogen werden, denn Erneuerbare Energien und Tourismus sind kein Widerspruch sondern ergänzen sich. Die Stadt Beerfelden hat mittlerweile eine vielbeachtete Fotovoltaikfreiflächenanlage und viele Dachflächen werden für die umweltfreundliche Stromerzeugung genutzt. Auch die Nutzung von Windkraft wird in der Oberzent diskutiert und vorangetrieben.
Im weitläufigen Stadtgebiet des Luftkurortes Ulrichstein im Vogelsberg stehen mittlerweile 53 Windkraftanlagen und die Zahl der Übernachtungen ist 2012 gegenüber dem Vorjahr um 700 auf 12.000 gestiegen. Ulrichstein wirbt für den Öko-Tourismus. Auf der Insel Rügen ist eine Geocoaching-Tour, also eine GPS-gestützte Wanderung zum Thema Erneuerbare Energien in Planung. Der Baedecker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien entdecken“ ist mittlerweile vergriffen und eine Neuauflage in Vorbereitung. Diese wenigen Beispiele belegen, so Elisabeth Bühler-Kowarsch, dass Erneuerbare Energien auch für den Tourismus erfolgreich genutzt werden können.
Der dezentralen Energieerzeugung gehört die Zukunft, da außer dem touristischen Effekt auch eine wirtschaftliche Stärkung der betroffenen Regionen, in diesem Fall der Oberzent zu erwarten ist.
Wenn bei 3.000 Haushalten in Beerfelden jährlich 1.500 Euro Heizkosten und 600 Euro Stromkosten pro Haus berechnet werden, ergibt dies die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Dieses Geld könnte der regionalen Wertschöpfung, der Innovation, dem Klimaschutz und der Ressourcensicherheit in der Oberzent dienen. Die Stadt Beerfelden hat aktuell für Investitionen weniger als 300.000 Euro im Haushalt 2013 zur Verfügung.

Warum soll das Geld der Beerfelder BürgerInnen zu den großen Energiekonzernen fließen, wenn damit die Region gestärkt werden kann.
Das beste Konjunkturprogramm für die Stadt Beerfelden ist es, das Geld in der Region zu lassen und der regionalen Wertschöpfung zuzuführen, so Elisabeth Bühler-Kowarsch.

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