Weiter zum Inhalt
ÖPNV
23Aug

ÖPNV in Beerfelden

GRÜNE: ÖPNV in Beerfelden weiter stärken – Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen

Elisabeth 2015

Elisabeth Bühler-Kowarsch

Beerfelden – Am Bahnhof Hetzbach sind erste positive Fortschritte für die Bahnnutzer/innen zu verzeichnen, so die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch. In den vergangenen Wochen wurde die Beleuchtung neu erstellt. Dadurch wird endlich das Gleis und der Zugangsweg beleuchtet, an dem auch die Züge der VIAS halten. Ein großes Ärgernis ist immer noch der völlig unzureichende Bahnsteig. Dieser kann allerdings nicht saniert werden, da der vorhandene Bahnsteig zu schmal ist und sich der Bahnsteig 1 nicht mehr im Eigentum der Bahn befindet. Die Folgen der Privatisierung der Bahnhöfe!

Durch eine Mitgliedschaft der Stadt Beerfelden bei der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH), so Elisabeth Bühler-Kowarsch, könnte ein weiterer kleiner Schritt zur Stärkung des ÖPNV in der Oberzent getan werden. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wurde von den Beteiligten bei der Dorfentwicklung (IKEK Projekt) in Beerfelden als ein wichtiger Zukunftsbaustein angesehen.

Auf Initiative des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung wird die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) gegründet. Da die Mitgliedschaft kostenlos ist, sollte die Stadt Beerfelden dieses Angebot nutzen. In einer Charta der AGNH werden die Leitlinien skizziert, u.a. ist es ein Ziel des Programms, den Anteil des ÖPNV, Fahrrades, und des Zu-Fuß-Gehens in Hessen zu erhöhen.

„Die Stärkung der Nahmobilität ist eine vorwiegend kommunale Aufgabe. Sie erfordert nicht allein komfortable Geh- und Radwege. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Haltestellen müssen gut erreichbar sein, einen leichten Einstieg in Busse und Bahnen ermöglichen und sichere Fahrradstellplätze bieten“.

Nach Ansicht der Stadtverordnetenfraktion der GRÜNEN sollten durch eine Mitgliedschaft der Stadt Beerfelden in der AGNH die Informations- und Fördermöglichkeiten für die Nahmobilität genutzt werden.

Mehr Informationen unter: www.nahmobil-hessen.de

18Jun

Statt Preiserhöhung im RMV – 1 Euro pro Tag für ÖPNV – Bahnhof Hetzbach

Elisabeth 2015

Elisabeth Bühler-Kowarsch

GRÜNE Beerfelden: Statt Preiserhöhung im RMV – 1 Euro pro Tag für ÖPNV – Erste positive Veränderungen beim Bahnhof Hetzbach

Beerfelden/Odenwald – Schon im Jahr 2014 wiesen die Beerfelder GRÜNEN darauf hin, so die Fraktionssprecherin, Elisabeth Bühler-Kowarsch, dass die Attraktivität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vor allem auch durch eine kundenfreundliche Preispolitik erhöht werden kann. Aber wie üblich erhöht der RMV im kommenden Jahr wieder seine Preise um durchschnittlich 1,9 Prozent.

Bei einem Urlaub in Wien konnte 2014 der preisgünstige ÖPNV getestet werden. In der österreichischen Hauptstadt Wien kostet innerhalb der Stadtgrenze der ÖPNV 1 Euro pro Tag. Ein absolut positives und zukunftsweisendes Beispiel zur Förderung des ÖPNV. Eine Jahreskarte zum sagenhaften Preis von 365 Euro, Senioren zahlen sogar nur 224 Euro.

Erfreut konnten die Beerfelder GRÜNEN nunmehr aus der Presse entnehmen, dass in der Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft werden soll, ob dieses Wiener Modell im Rhein-Main-Verkehrsverbund umgesetzt werden kann. Eine Jahresnetzkarte für einen Euro pro Tag ist das gemeinsame Anliegen von GRÜNEN, CDU und Uffbasse.

Es wäre daher begrüßenswert, wenn auch der Odenwaldkreis initiativ würde, um den ÖPNV preisgünstiger und attraktiver für die Fahrgäste zu gestalten. Dies wäre ein Beitrag um den Klimaschutz auch im Verkehrsbereich voran zu bringen.

Gerne nahmen die Beerfelder GRÜNEN zur Kenntnis, dass nach dem Pressebericht über den Bahnhof Hetzbach erste kleine Fortschritte sichtbar sind. Inzwischen wurden ein abgemeldetes Fahrzeuge und zwei verrottete Sitzbänke entfernt – ein erster kleiner Schritt das Ambiente zu verbessern. Die positive Resonanz auf den Presseartikel zeige, so Elisabeth Bühler-Kowarsch, dass der Bahnhof Hetzbach für die Bürgerinnen und Bürger der Oberzent ein wichtiges Thema ist.

 

15Jun

Sorgen um „Geisterbahnhof“

Quelle: Odenwälder Echo vom 15. Juni 2016

Beerfelden15.06.2016

Sorgen um „Geisterbahnhof“

Von Birgit ReutherNAHVERKEHR II Hetzbacher Haltepunkt schreckt Reisende eher ab / Stadt sieht noch keine Lösung

HETZBACH – Zerbrochene alte Sitzbänke, abgestellte und offensichtlich abgemeldete Autos, dafür kaum Parkplätze für Bahnreisende. Verdreckte Hinweisschilder und ein Ambiente, das abschreckt: Der Bahnhof von Hetzbach bietet ein erbärmliches Bild. Daran stören sich Einheimische, Urlauber, Verwaltung und Kommunalpolitiker.

Nach der für 2018 geplanten freiwilligen Fusion der Oberzentkommunen Beerfelden, Rothenberg, Sensbachtal und Hesseneck muss der Hetzbacher Bahnhof nach Ansicht der Beerfelder Grünen „ein Aushängeschild für die neue Stadt werden oder wenigstens im Außenbereich ein akzeptables Ambiente bieten“. Schließlich sei in den Beratungen zum integrierten Entwicklungskonzept (Ikek) klar und deutlich von den Bürgern zum Ausdruck gebracht worden, „dass der öffentliche Personennahverkehr die Lebensqualität steigert“.

Weiterer Kritikpunkt: Es fehlen Parkplätze

Wie Fraktionssprecherin Elisabeth Bühler-Kowarsch auf ECHO-Anfrage berichtete, haben sich gerade wieder in den vergangenen Wochen viele verärgerte Fahrgäste bei den Grünen Luft gemacht: Dieses Areal sei alles andere als ein Aushängeschild für Beerfelden, gar von einem „Geisterbahnhof“ ist die Rede. Zudem stünden kaum Parkplätze für Reisende zur Verfügung, wird beklagt.

Der Bahnhof des Beerfelder Stadtteiles Hetzbach ist der wichtigste Anschlusspunkt für Bahnkunden aus der Oberzent, die entweder in Richtung Eberbach/Heidelberg/Stuttgart oder in Richtung Darmstadt/Frankfurt unterwegs sind. Nach Ansicht der Grünen ist die Situation in Hetzbach „ein deutliches Beispiel dafür, dass die Privatisierung der Bahnhöfe durch die Deutsche Bahn gescheitert ist und eindeutig zulasten der jeweiligen Kommunen ging“. Anstatt die Infrastruktur in ländlichen Regionen aufrecht zu erhalten, habe sich die Bahn ihrer Verantwortung entzogen und die Kommunen allein gelassen. Wie seinerzeit berichtet, hat die Bahn ihre Hetzbacher Immobilie 1997 an einen privaten Interessenten verkauft. Laut Auskunft von Bühler-Kowarsch steht das Gebäude seit geraumer Zeit leer.

 

Aktuell werde der Hetzbacher Bahnhof von zwei abgemeldeten Fahrzeugen „bevölkert“, für Bahnkunden gebe nur zwei Parkplätze. Die Holzkonstruktion der ehemaligen Einladevorrichtung am Bahnhofsgebäude rottet dahin – „baufällig und gefährlich“, meinen die Grünen. Aufgetürmte Sitzbänke, ausrangierte Möbel: Die Szene erinnert an Sperrmüll.

„Auf einen Ausbau des Bahnsteigs wurde vor Jahren aus Kostengründen verzichtet, das zweite Gleis wurde abgebaut“, kritisieren die Grünen weiter. Da die Bordsteine nicht erhöht wurden, beschweren sich Reisende öfter auch über Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen. Grund: In diesen Haltesituationen werde der Tiefeinstieg bei den Zügen oft nicht ausgefahren. Immerhin: Mit dem Betreiber der Odenwaldbahn, der Vias GmbH, gebe es gute Kontakte: „Nach Hinweisen klappt es dann wieder.“

Die Zustände und Probleme beim Hetzbacher Bahnhof sind auch im Rathaus von Beerfelden bekannt: „Ich fühle mich dort ebenfalls verlassen“, bestätigt Bürgermeister Gottfried Görig die für Bahnreisende, Stadtteil und Stadt „rundum unbefriedigende Situation“. Die Kommune sei dran am Thema, eine Patentlösung habe man bisher aber nicht. Mit Blick auf die wenigen Parkplätze dort verweist Görig auf den Zuschnitt des Grundstücks: Die Bahn habe Gebäude und Gelände seinerzeit wie gehabt verkauft, „die Situation gibt da momentan nichts Besseres her“.

10Jun

Bahnhof Hetzbach kein Aushängeschild der Stadt

Beerfelden – Verärgerte Fahrgäste haben die GRÜNEN Beerfelden mehrfach darauf hingewiesen, dass der Bahnhof Hetzbach kein Aushängschild für die Stadt am Berge darstellt.

Bahnhof 1

Der Bahnhof Hetzbach ist das Herzstück für die Bahnfahrer der Oberzent in Richtung Eberbach/Heidelberg/Stuttgart oder Darmstadt/Frankfurt. Die Privatisierung der Bahnhöfe durch die Deutsche Bahn ist gescheitert und ging eindeutig zu Lasten der Kommunen, so die GRÜNEN. Ein deutliches Beispiel dafür ist der Bahnhof Hetzbach. Anstatt die Infrastruktur auf dem flachen Land aufrecht zu erhalten, hat sich die Bahn ihrer Verantwortung entzogen und die Kommunen alleine gelassen. Der Bahnhof wird momentan von zwei abgemeldeten Fahrzeugen „bevölkert“ und es gibt nur zwei Parkplätze für Bahnkunden. Vor Jahren wurde auf den Ausbau des Bahnsteigs aus Kostengründen verzichtet und das zweite Gleis abgebaut.

Bahnhof 6-1

Immer wieder beschweren sich Bahnkunden, dass beim Ein- und Aussteigen der Tiefeinstieg bei den Zügen nicht ausgefahren werde. Ohne diesen Tiefeinstieg ist der Einstieg für ältere und gehandicapte Menschen sowie mit Personen mit schwerem Gepäck schwierig und gefährlich. weiterlesen »

22Okt

Odenwaldbahn: Schreiben an RMV und VIAS

Schreiben des 1. Vorsitzenden des  Odenwälder Fahrgastbeirates (Horst Kowarsch) an die Geschäftsleitungen von RMV und VIAS

Schwere Behinderungen für Fahrgäste der Odenwaldbahn durch mangelhafte Planung des Baufahrplans

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeit von Samstag, dem 17.10.2015 bis einschließlich Freitag, dem 30.10.2015 sind auf der Odenwaldbahn, zwischen Ober Ramstadt und Reinheim Schienenbaumaßnahmen geplant und inzwischen im Gange. Diese Maßnahme führt im vorab genannten Zeitraum zu Schienenersatzverkehr auf der Linie 65. Es ist nicht die erste Baumaßnahme, die die Fahrgäste der Odenwaldbahn zu ertragen haben, daher ist es für den Fahrgastbeirat absolut unverständlich, warum es in diesem Jahr zu erheblichen Störungen und Unannehmlichkeiten durch eine mangelhafte Vorbereitung für die Fahrgäste gekommen ist. Im Einzelnen mussten wir feststellen:

 

  • Der Sonderfahrplan wurde an den Bahnhöfen erst am Montag, dem 19.10. ausgehängt, was am vorausgegangenen Wochenende (17./18.10)       zu erheblichen Irritationen für die Fahrgäste führte. Dies wurde noch verstärkt, da selbst der Baufahrplan nicht eingehalten wurde.

 

  • Die dynamische Fahrgastinformation (DFI) war nicht auf den Baufahrplan angepasst, so wurden an den Bahnsteigen die Züge des normalen Fahrplans angezeigt.

 

  • Es gab keine Anpassung der RMV-Fahrplanauskunft. Dort wurden die Züge des Normalbetriebs angezeigt, dazu noch grüne Pünktlichkeitsmerkmale, auch für Züge, die nicht gefahren waren. Nur über einem kleinen Hinweis (I) kamen die Fahrgäste auf eine seitenlange umständliche Beschreibung des Schienenersatzverkehrs – was z.B. auf Smartphones nicht darstellbar war.

 

  • Die Laufschriftanzeigen an den Bahnsteigen zeigten zwar eine Information, dass Schienenersatzverkehr statt finde, aber die extremen Abweichungen zwischen Baufahrplan und aktueller Zugankunft wurden nicht signalisiert. Ebenfalls gab es am Sonntag keine Lautsprecherdurchsagen trotz der extremen Verspätungen.

 

  • Die in der Zeit vom 14.10. bis 16.10. erfolgenden Presseveröffentlichungen zum Schienenersatzverkehr auf der Odenwaldbahn waren widersprüchlich zu den Fahrgastinformationen der VIAS. In der Presse wurde auf „weitere“ Informationen im Bahn-Internet verwiesen – in der VIAS-Darstellung gibt es den Hinweis, dass auf www.Bahn.de keine aktuellen Informationen zu finden wären.

 

  • Auch ist zu bemängeln, dass die mit Absender RMV und VIAS an den Bahnsteigen angebrachten Kundeninformationen auf weitere Darstellungen im Internet verwiesen, jedoch nicht jedem Fahrgast das Internet, und schon gar nicht am Bahnsteig, zur Verfügung steht. Nicht bedacht war ebenfalls, dass Fahrräder in den Bussen nicht mitgenommen werden können.

 

  • Aktuell wird von Fahrgästen gemeldet, dass an den Umsteigebahnhöfen entweder zu wenig Busse, oder zuwenig VIAS-Fahrzeuge bereit stehen. Dies führt zu Drängeleien und übervolle Fahrzeuge, die an die Bilder der Flüchtlings-Tracks über den Balkan erinnern. Der Fahrgastbeirat ist jetzt dabei Fotos von diesem Massentransporten von den Fahrgästen zu erbitten, damit diese im Internet und in der Presse präsentiert werden können.

 

  • Wir halten den Zeitraum der Baumaßnahmen, insbesondere am Wochenende 17./18.10.2015 für äußerst unglücklich gewählt, da in dieser Zeit die Buchmesse in Frankfurt statt findet und diese Veranstaltung zu hohem Verkehrsaufkommen auf der Odenwaldbahn führt.

 

Wir bitten jetzt um Mitteilung, warum es zu dieser mangelhaften Vorbereitung des Schienenersatzverkehrs auf den Odenwaldbahn gekommen ist, obwohl solche Maßnahmen in den vergangenen Jahren mehrfach „geübt“ werden konnten. Gleichzeitig sollten Sie uns mitteilen, welche Vorkehrungen getroffen werden, damit künftige Schienenersatzverkehre auf der Odenwaldbahn für die Fahrgäste problemloser ablaufen. Grundsätzlich wurde und wird mit dem aktuellen Katastrophenbetrieb der Odenwaldbahn erheblicher Immageschaden zugeführt, der nicht so schnell aus der Welt zu schaffen ist. Eine öffentliche Entschuldigung der Verursacher halten wir für dringend notwendig.

 

Mit freundlichen Grüßen

Horst Kowarsch, Fahrgastbeiratsvorsitzender

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
41 Datenbankanfragen in 0,457 Sekunden · Anmelden