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Landwirtschaft
11Feb

Glyphosat

GRÜNE Beerfelden:  Europäische Bürgerinitiative zum EU-weiten Glyphosat-Verbot 

Beerfelden/Odenwaldkreis – Schon mehrmals haben die GRÜNEN in Beerfelden den Einsatz von Glyphosat auf städtischem Gelände  problematisiert.  Mit einer Anfrage wurde seinerzeit von der Stadt ausführlich mitgeteilt, wo Glyphosat  den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend eingesetzt wird.

Wie die Fraktionssprecherin  der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisbeth Bühler-Kowarsch, nunmehr  mitteilt, unterstützen die GRÜNEN Beerfelden,  die in dieser Woche gestartete Europäische Bürgerinitiative (EBI) zum EU-weiten Verbot des Pestizids Glyphosat. „Glyphosat wurde von der Weltgesundheitsorganisation als potenziell krebserregend eingestuft und ist das weltweit am meisten verwendete Unkrautvernichtungsmittel. Es schadet  Pflanzen und Tieren und führt zu einem Verlust von Biodiversität“, so die GRÜNEN.

Das sind mehr als genug Gründe, sich für ein Verbot von Glyphosat in der EU einzusetzen. Das Land Hessen hat in seinem Einflussbereich alles getan, um den Gebrauch einzudämmen. Nun sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, so Elisabeth Bühler-Kowarsch,  sich für eine umweltverträgliche Landwirtschaft ohne Glyphosat einzusetzen.

Ziel der EBI ((www.banglyphosate.eu). ist es, Glyphosat aus dem Verkehr zu ziehen und unabhängige Genehmigungsverfahren für Pestizide einzuführen. Innerhalb eines Jahres braucht die EBI mindestens eine Million Unterstützerinnen und Unterstützer aus mindestens sieben verschiedenen EU-Ländern.

24Jun

Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

Betreff: Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Pestizide, Herbizide, Fungizide)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Görig,
die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden bittet um die Beantwortung folgender Fragen:

Werden in Beerfelden auf städtischen Grünflächen, Friedhöfen, Kinderspielplätzen, Randstreifen usw. Pflanzschutzmittel verwendet?

Wenn ja, um welche Mittel handelt es sich und welche Wirkstoffe in welcher Größenordnung enthalten diese Pflanzenschutzmittel?

Wenn ja, was soll mit dem Einsatz der Mittel bekämpft werden?

Sollten Pflanzenschutzmittel angewendet werden, gibt es umweltfreundlichere Alternativen zum Einsatz dieser Mittel?

Ist sichergestellt, dass die Mitarbeiter, die diese Mittel einsetzen, ausreichend geschult sind und alle Sicherheitsmaßen für sich und die Umwelt beachten?
Vielen Dank und freundliche Grüße

Elisabeth Bühler-Kowarsch, Fraktionssprecherin

14Okt

Herbst auf dem Bauernhof – Regionalmarke Echt Odenwald

Hoffest beim Weidemilchbetrieb Zimmermann

Brigitte Zimmermann und Pfarrerr Roger Frohmuth nach dem Gottesdienst.

Beim Hoffest der Familie Zimmermann (Bio-Weidemilchbetrieb) in Beerfelden  wurde die Regionalmarke Echt Odenwald vorgestellt. Alle waren sich einig, dass das Kriterium „Gentechnikfreiheit“ kommen wird, die Frage ist  „nur wann“.  Die Diskussion verlief  sachlich und informativ. Eine gelungene Veranstaltung! Hierbei erfuhren wir, dass der Schlachthof in Brensbach jetzt auch „Bio-zertifiziert“ ist. Dies bedeutet konkret, dass Odenwälder Landwirte ihre Bio-Rinder und Schweine dort schlachten lassen können. Bisher hatten die Odenwälder Bio-Landwirte diese Möglichkeit nicht.

Unsere zuständige Landtagsabgeordnete für den Odenwaldkreis, Martina Feldmayer, Sprecherin für Landwirtschaft, Gentechnik, ländlichen Raum, Verbraucherschutz und Kultur und die parlamentarische Referentin,  Anke Pavlicek,  besuchten ebenfalls  das Hoffest. Auch einige Odenwälder GRÜNE zeigten ihr Interesse für die bäuerliche Landwirtschaft vor Ort.  Das Hoffest bietet die Möglichkeit hautnach Informationen über die hiesige  Landwirtschaft zu bekommen, anstatt nur theoretisch darüber zu reden.

Wir, Elisabeht und Horst waren für das Teestübchen verantwortlich und kamen somit  mit den Besuchern über vielfältige Themen ins Gespräch. Der Dritte Welt-Laden aus Kirch-Brombach verkaufte seine Waren im Teestübchen. Selbstverstädlich schenkten wir „fair“ gehandelten Tee aus.

 

12Jan

„Wertschätzung für regional erzeugte Lebensmittel erhöhen“

Beerfelden/Odenwaldkreis – Dieser Tage bekam die Fraktionssprecherin der Beerfelder Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Elisabeth Bühler-Kowarsch, die Antwort des Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Anfrage „Bauernhof als Klassenzimmer“. Wie bekannt, stellte die Sprecherin für Landwirtschaft der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Martina Feldmayer, ein kleine Anfrage zu dieser Thematik an die Hessische Landesregierung. Anlass war die Landwirtschaftstour der Landtagsabgeordneten im vergangenen Jahr im Odenwaldkreis.
„Die Nachfrage im ländlich geprägten Odenwaldkreis ist seit 2006 mit rund 30 Schulbesuchen pro Jahr auf einem konstant hohen Niveau“, so das Ministerium. Im Landkreis Fulda nahmen 130 Schulklassen und Kindergartengruppen,im Lahn-Dill-Kreis 45, im Landkreis Waldeck-Frankenberg 40 und im Landkreis Marburg-Biedenkopf 50 das Angebot wahr. Diese Zahlen belegen, so die GRÜNEN, dass die Anzahl der Besuche im Odenwaldkreis noch ausbaufähig ist.
Bei der Frage nach den Fördermitteln teilte das Ministerium mit, dass es die Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“ fachlich und organisatorisch unterstütze. „Eine darüber hinausgehende finanzielle Förderung besteht nicht“.
Das Projekt „Bauernhof als Klassenzimmer“ ist eine Möglichkeit , so die GRÜNEN, Kindern und Jugendlichen die Vorteile regional erzeugter Lebensmittel zu verdeutlichen und somit die heimische Landwirtschaft zu stärken. Ein Beitrag zur Erhaltung der Odenwälder Kulturlandschaft.
Gerade der neue Fleischatlas von BUND, der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde diplomatique zur Ernährungsmesse Grüne Woche in Berlin, zeige, so Frau Bühler-Kowarsch, dass die Wertschätzung für regional erzeugte Lebensmittel weiter erhöht werden muss. Diese vermeiden die negativen globalen Auswirkungen der industriellen Tierproduktion. „Regional muss Vorrang haben!“

22Okt

Martina Feldmayer, MdL, schildert ihre Eindrücke über Beerfelden

Beerfelden – Die zuständige Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Odenwaldkreis, Martina Feldmayer (Frankfurt), verbrachte mehrere Tage als Urlauberin in Beerfelden. Sie schilderte der Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament, Elisabeth Bühler-Kowarsch, ihre Eindrücke. Die GRÜNEN Beerfelden wollten wissen, wie die Stadt am Berge von einer Touristin, die erstmals mehrere Tage in Beerfelden verweilte, die Stadt bewerte.
Sie bezeichnete Beerfelden und Umgebung als einer der schönsten Teile des Odenwaldes, den sie bisher gesehen habe. Touristisch habe die Oberzent viel zu bieten. Wunderschöne Landschaft. Wandern und Radfahren, gutes gastronomisches Angebot mit regionalen Lebensmitteln. Die Gaststätten müssten aber noch mehr für die regionalen Produkte werben. Als ein Highlight bezeichnete Frau Feldmayer den Delta-Parcours in Beerfelden. „Dort zu laufen auf dem weichen Boden durch einen „Märchenwald“ war außergewöhnlich. Das ist für Menschen aller Altersklassen geeignet. Tolle Idee“.

Das Hoffest bei Familie Zimmermann habe gezeigt, wie gut der Zusammenhalt in Beerfelden ist und wie viele unterschiedliche Organisationen und Einzelpersonen sich mit dem Odenwald und ihrer Region identifizieren und sich für den Schutz und eine nachhaltige Entwicklung der Gegend, ihrer Umwelt und Landwirtschaft einsetzen. . Urlaub auf dem Bauernhof, so Frau Feldmayer, sei ein tolles Angebot, abseits des touristischen Mainstreams.

Leider gibt es auch in Beerfelden die bedenkliche Entwicklung die es auch andernorts zu beobachten gibt, dass viele kleine Läden zu sind und es außerhalb oder am Rand des Ortes die großen Discounter gibt.

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