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Infrastruktur
20Jun

Metropolregion Rhein-Neckar -Gesundheitsversorgungszentrum Oberzent – Fusionsdividende

Horst Kowarsch, Kreistagsabgeordneter (GRÜNE)

Rede im Kreistag – 19.6.2017

Allgemein:

Die Fusionsdividende: Die neue Stadt Oberzent bringt dem Odenwaldkreis ab 1. Januar 2018 jährlich über 400.000 Euro pro Jahr Mehreinnahmen durch den kommunalen Finanzausgleich ein. Leider bekommt die Stadt Oberzent sehr wenig davon zurück.

Gemeinnützige Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar:

Dieser Beitritt zum Verein ist nur ein halbherziger Schritt und kostet sage und schreibe ganze 365 Euro im Jahr. Den Beitritt zum zur Frankfurt Rhein-Main GmbH lassen wir uns jährlich 20.000 Euro kosten. Dies zeigt die Wertigkeit der beiden Entscheidungen!

Wir plädieren nach wie vor dafür, dem Verband Region Rhein-Neckar beizutreten, wie dies auch der Kreis Bergstraße schon vor langer Zeit getan hat. Der Verband Region-Neckar wurde am 1. Januar 2006 gegründet. Schon seit dieser Gründung treten die Grünen in der Oberzent für einen Beitritt ein, um den südlichen Odenwaldkreis aufzuwerten und den realen Lebensbedürfnissen der Menschen in Beerfelden, Rothenberg, Sensbachtal und Hesseneck gerecht zu werden.

Der Verband Rhein-Neckar ist demokratisch legitimiert und ist Ort der politischen Willensbildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Städte Mannheim und Heidelberg, der Rhein-Neckar-Kreis und der Odenwald-Neckar-Kreis gehören u.a. dazu. Genau das Einzugsgebiet für den südlichen Odenwaldkreis.

Die Koordinationsfunktion hat der Verband Region Rhein-Neckar auch bei der Verkehrsplanung, dem Verkehrsmanagement und der Energieversorgung.

Bei den Bürgerwünschen in der Oberzent steht die Verbesserung des ÖPNV an erster Stelle. Wir erhoffen uns bei einem Beitritt zum Verband Region Rhein-Neckar auch eine Verbesserung des ÖPNV in der Oberzent. Wie bekannt hat der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) wesentlich günstigere und attraktivere Preise als der RMV. Es gibt einen Übergangstarif vom VRN in das RMV Gebiet, aber bis heute haben wir es nicht geschafft, einen Übergangstarif des RMV ins VRN Gebiet zu etablieren. Warum können wir in der Oberzent nur Fahrscheine bis Eberbach lösen?

Stelle Oreg Wirtschaftsförderung:

Eine wirkliche Stärkung der Oberzent wäre, die Stelle auch in der Oberzent anzusiedeln uns ausschließlich für diesen Raum zu schaffen – natürlich mit einer detaillierten Aufgabenbeschreibung. Dies wäre ein klares und eindeutiges Zeichen, die Oberzent, immerhin flächenmäßig die drittgrößte Stadt in Hessen, zu stärken. Wir haben aber den Eindruck, dass die Oberzent nur den Vorwand liefern soll, eine Stelle bei der Wirtschaftsförderung der OREG zu schaffen. Es fehlt jegliche konkrete Aufgabenbeschreibung zu dem Aspekt Oberzent. Wir sollen eine Stelle beschließen, ohne Stellenbeschreibung! Hätten wir als GRÜNE einen solchen Antrag gestellt, wäre dieser sofort abgelehnt worden.

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14Okt

Gesundheitsversorgung im Beerfelder Land

Auf Einladung der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden kam die Bundestagsabgeordnete Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft sowie Bürgerschaftliches Engagement der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zu einem Informationsbesuch nach Beerfelden.

In einem interessanten und tief greifenden Gespräch ging es um das Projekt »Nachhaltige Sicherung der Gesundheitsversorgung im Beerfelder Land« und was die Bundespolitik zum Gelingen beitragen kann.

Dazu betont Kordula Schulz-Asche: »Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum auf hohem Niveau zu erhalten ist in Zeiten des demografischen Wandels, des Wandels im Arztberuf und des wachsenden Fachkräftemangels eine große Herausforderung. Um die medizinische Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen, müssen die vorhandenen Angebote besser miteinander vernetzt und koordiniert werden. Zentral ist dabei auch die abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen, vom öffentlichen Gesundheitsdienst über die Ärzteschaft bis hin zur Pflege.

Das Projekt »Nachhaltige Sicherung der Gesundheitsversorgung im Beerfelder Land« ist ein gutes Beispiel dafür. Initiativen vor Ort konnten mit Unterstützung der verschiedenen Ebenen von Kommune und Land diese Probleme angehen und passende Lösungen finden. Im Rahmen der integrierten Versorgungsprogramme werden in Beerfelden nun gezielt Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen unterstützt. Durch das gerade im Aufbau befindliche Ärztehaus wird ein attraktiver Standort für die Ansiedlung neuer Ärzte und Gesundheitsangebote geschaffen. Ich bin fest überzeugt davon, dass durch das Projekt der richtige Weg eingeschlagen wird, um auch in Zukunft die Gesundheitsversorgung aller Bürgerinnen und Bürger im Beerfelder Land sicherzustellen. Ich wünsche diesem Projekt aus ganzem Herzen viel Erfolg.«

 

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Kordula Schulz-Asche, MdB, Bürgermeister Gottfried Görig,

Thomas Wilken, Odenwälder Echo und Elke Kessler,  ASC Concepts GmbH und Co. KG

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Elisabeth Bühler-Kowarsch, Kordula Schulz-Asche und Elke Kessler

05Sep

Besuch von Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB

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Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB, Elisabeth Bühler-Kowarsch und Hedwig Seiler

Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB informiert sich bei „wir 21“ in Reichelsheim

Reichelsheim/Odenwaldkreis – Der zuständige Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Odenwaldkreis, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Frankfurt) informierte sich über die Arbeit der kommunalen Beratungsstelle Reichelsheim: Besser leben im Alter durch Technik. Er ist soziapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion. Von den Odenwälder GRÜNEN nahmen die Fraktionssprecherin im Kreistag, Elisabeth Bühler-Kowarsch (Beerfelden), die Sprecherin des Kreisverbandes, Hedwig Seller (Bad-König) und der Fraktions- und Kreisgeschäftsführer, Horst Kowarsch (Beerfelden), teil.

Auf Initiative der Odenwälder GRÜNEN stellte Wolfgang Strengmann-Kuhn vor einiger Zeit eine Anfrage an das Ministerium um nähere Informationen über das Projekt und die Verwendung der Steuermittel zu bekommen. Daraufhin wurde der Bundestagsabgeordnete zu einem Besuch vor Ort eingeladen. Insgesamt gibt es 22 solcher geförderter Beratungsstellen in Deutschland.

Das Projekt „wir 21“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 200.000 Euro für zwei Jahre gefördert und ist in der Gemeindeverwaltung in Reichelsheim angesiedelt. Die Fördermittel beinhalten sämtliche Kosten z. B. für Personal, Miete und Sachmittel. Ende des Jahres läuft die Förderung aus und das Projekt müsste sich, um weiterbestehen zu können, anderweitig finanzieren. Ansonsten ist am 31. Dezember 2015 Ende. Die Projektassistentin Anke Weiß und der Projektleiter Guido Nitschke berichteten ausführlich über die bisher geleistete Arbeit. „Ziel der Initiative ist es, älteren Menschen so lange wie möglich ein sicheres, selbstbestimmtes und sozial eingebundenes Leben im eigenen Wohnumfeld zu ermöglichen“.

Der Bundestagsabgeordnete der Bündnisgrünen fasst seine gesammelten Eindrücke, wie folgt zusammen: „Das Gespräch zeigte, dass es ein Zusammenspiel von vielfältigen Maßnahmen braucht, um das Leben im Alter im ländlichen Raum attraktiver zu gestalten, von technischen Hilfsmitteln, die im Fokus der Initiative wir 21 stehen, über soziale Infrastruktur und Unterstützung bis hin zu einem verbesserten Kulturangebot. Problematisch ist die Politik der Bundesregierung, Projekte immer nur zeitlich befristet zu unterstützen. Notwendig wäre es nachhaltige Strukturen für ein besseres Leben im Alter aufzubauen.

 

 

19Nov

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“ – Chance für Beerfelden

Beerfelden/Odenwaldkreis – Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Beerfelden diskutierte auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung das „Integrierte Klimaschutzkonzept für den Odenwaldkreis“. Bis zum Jahr 2030 könnte der Odenwaldkreis mit erneuerbaren Energien 100 Prozent bei der Wärme- und Stromerzeugung erreichen und somit die Wertschöpfungskette im Odenwaldkreis bis zum Jahr 2020 um 860 Millionen Euro erhöhen. Im Jahr 2050 könnte dies die stolze Summe von 11,6 Milliarden Euro sein. Ein gigantisches Konjunkturprogramm.

Wie die Fraktionssprecherin, Elisabeth Bühler-Kowarsch, mitteilt, ergeben sich für Beerfelden große Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien. Das vorliegende Konzept liefert konkrete und nachvollziehbare Zahlen für eine sachliche und zielgerichtete Diskussion. Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ kommt zu dem Ergebnis, dass in Beerfelden noch erhebliche Biomasse-, Solarthermie-, Photovoltaik-, Geothermie- und Windkraftpotenziale vorhanden sind, die genützt werden könnten. Die erneuerbaren Energien eröffnen die Chance, die Wirtschaftskraft der Stadt am Berge zu stärken. Im Vergleich zu anderen Odenwälder Kommunen liegt Beerfelden mindestens im Mittelfeld der vorhandenen Potenzialen.

Wie bekannt, sind in den letzten Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze in Beerfelden verloren gegangen und die Bevölkerung nimmt stetig ab. Der Haushalt der Stadt wird nur mit Auflagen der Kommunalaufsicht genehmigt.

Wenn bei 3.000 Haushalten in Beerfelden jährlich 1.500 Euro Heizkosten und 600 Euro Stromkosten pro Haus berechnet werden, ergibt dies die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Dieses Geld könnte der regionalen Wertschöpfung, der Innovation, dem Klimaschutz und der Ressourcensicherheit in der Oberzent dienen.

„Erneuerbare Energien fördern, Energie einsparen und Energie besser nutzen“ müsse die Agenda einer zukunftsfähigen Politik sein, so die GRÜNEN. Der Job-Motor erneuerbare Energie ermöglicht der Stadt am Berge die Chance, neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und somit für junge Familien attraktiver zu werden.

Abschließend erklärt Frau Bühler-Kowarsch, das effektivste Konjunkturprogramm für die Stadt Beerfelden ist,, das Geld in der Region zu lassen und die regionalen Wertschöpfungskette zu stärken.

01Sep

10 Jahre Wochenmarkt in Beerfelden

Markt 2

Seit 10 Jahren gibt es den Wochenmarkt in Beerfelden. Wir hoffen, dass der Zuspruch wieder zunimmt, damit der Wochenmarkt erhalten bleibt. Beim 10- Jahres-Fest war der Besuch „gigantisch“.

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