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05Dez

Windkraft und Tourismus

GRÜNE: Windkraftanlagen beeinträchtigen laut wissenschaftlicher Studie die Attraktivität von Tourismusregionen nicht

Beerfelden/Odewaldkreis – Wie bekannt, wird auch in der Oberzent darüber diskutiert, ob Windkraftanlagen für den Tourismus eher positiv oder negativ zu bewerten seien, so die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch.

Eine neue Studie des Geographischen Instituts der Universität Gießen zeigt, dass Windkraftanlagen die Attraktivität von Tourismusregionen nicht beeinträchtigen. Eine Befragung von Touristen und Beherbergungsstätten in der Region Vogelsberg ergab, dass sich Gäste keineswegs von diesen Anlagen gestört fühlen. Zu den Ergebnissen dieser Studie erklärt Frau Bühler-Kowarsch: „ Damit hat sich ein weiteres Argument von Kritikern der Windkraftnutzung als unbegründet erwiesen.“

Die GRÜNEN waren schon immer davon ausgegangen, dass Windkraftanlagen sich nicht negativ auf die Attraktivität von Regionen auswirken. Dass unsere Annahmen wissenschaftlich bestätigt wurden, freut uns sehr, denn es trägt zur Versachlichung der Argumente in der Diskussion um den Ausbau der Windenergie bei.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass der Ausbau von Windkraftanlagen auf eine breite Akzeptanz stößt. „Auch diese Erkenntnisse der Studie zeigen, das Ausbau der Erneuerbaren von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird. Ich empfehle allen Kritikern, die Studie der Uni Gießen sorgfältig zu lesen, es hilft beim Faktencheck“ so Frau Bühler-Kowarsch-

Mehr zur Studie: https://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm216-14

14Mrz

Windkraft: Strategien zur kommunalen Steuerung und Wertschöpfung

 Beerfelden – Die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch, weist auf eine ausgesprochen informative Broschüre des Deutschen Städte- und Gemeindebundes hin. Unter dem Titel „Windenergieanlagen – Strategien zur kommunalen Steuerung und Wertschöpfung – Beispielsfälle für die kommunale Praxis“ gibt es ausführliche und sachkundige Informationen, wie die Kommunen ihre politischen Interessen in Bezug auf die Windkraft wirksam zur Geltung bringen können. Die Themen „Allgemeines zur planungsrechtlichen Steuerung von Windenergieanlagen“, „Kommunale Gestaltungsinstrumente“ und „Kommunale Steuerung und Beteiligung anhand von typischen Beispielsfällen“ werden in der Broschüre verständlich behandelt. Absolut lesenswert sowohl für Befürworter und als auch Gegner der Windkraft, so Elisabeth Bühler-Kowarsch.

 Im Jahr 2012 verteilten sich die erneuerbaren Energien bundesweit wie folgt: Wasserkraft 15,6%, Windenergie 33,8%, Biomasse 30% und Photovoltaik 20,6%. Ende 2012 gab es in Deutschland 22 952 Windenergieanlagen. In Hessen waren es im 1. Halbjahr 2013 723 Anlagen. „Allein 2012 wurden in die Errichtung von Windenergieanlagen 3,75 Milliarden Euro investiert und mit der Windenergie Umsätze von 1,43 Milliarden Euro erzielt. Im Jahr 2012 wurde eine kommunale Wertschöpfung (in Form der Generierung neuer Steuereinnahmen, Stärkung der Kaufkraft, Schaffung von Arbeitsplätzen) durch Windenergieanlagen von 11,1 Milliarden Euro erreicht. Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungenstimmen, können die Kommunen ihre Einnahmen vor Ort erhöhen, so die GRÜNEN. Statt von Jahr zu Jahr ein Konsolidierungsprogramm für den Haushalt der Stadt Beerfelden aufzustellen, besteht durch Windkraft die Möglichkeit neue Einnahmen zu erhalten.

Auch der der Deutsche Städte- und Gemeindebund vertritt die Auffassung, „dass nicht einseitig der private Investor, sondern auch die Städte und Gemeinden als Planungsträger an der Wertschöpfung der Energieerzeugung durch die Windenergieanlagen beteiligt werden“. Genau diesen Ansatz verfolgt auch die Stadt Beerfelden und die Stadtverordnetenfraktion der GRÜNEN unterstützt dies ausdrücklich.

 

19Nov

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“

GRÜNE: „Energiewende für Beerfelden“ – Chance für Beerfelden

Beerfelden/Odenwaldkreis – Die Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Beerfelden diskutierte auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung das „Integrierte Klimaschutzkonzept für den Odenwaldkreis“. Bis zum Jahr 2030 könnte der Odenwaldkreis mit erneuerbaren Energien 100 Prozent bei der Wärme- und Stromerzeugung erreichen und somit die Wertschöpfungskette im Odenwaldkreis bis zum Jahr 2020 um 860 Millionen Euro erhöhen. Im Jahr 2050 könnte dies die stolze Summe von 11,6 Milliarden Euro sein. Ein gigantisches Konjunkturprogramm.

Wie die Fraktionssprecherin, Elisabeth Bühler-Kowarsch, mitteilt, ergeben sich für Beerfelden große Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien. Das vorliegende Konzept liefert konkrete und nachvollziehbare Zahlen für eine sachliche und zielgerichtete Diskussion. Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ kommt zu dem Ergebnis, dass in Beerfelden noch erhebliche Biomasse-, Solarthermie-, Photovoltaik-, Geothermie- und Windkraftpotenziale vorhanden sind, die genützt werden könnten. Die erneuerbaren Energien eröffnen die Chance, die Wirtschaftskraft der Stadt am Berge zu stärken. Im Vergleich zu anderen Odenwälder Kommunen liegt Beerfelden mindestens im Mittelfeld der vorhandenen Potenzialen.

Wie bekannt, sind in den letzten Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze in Beerfelden verloren gegangen und die Bevölkerung nimmt stetig ab. Der Haushalt der Stadt wird nur mit Auflagen der Kommunalaufsicht genehmigt.

Wenn bei 3.000 Haushalten in Beerfelden jährlich 1.500 Euro Heizkosten und 600 Euro Stromkosten pro Haus berechnet werden, ergibt dies die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Dieses Geld könnte der regionalen Wertschöpfung, der Innovation, dem Klimaschutz und der Ressourcensicherheit in der Oberzent dienen.

„Erneuerbare Energien fördern, Energie einsparen und Energie besser nutzen“ müsse die Agenda einer zukunftsfähigen Politik sein, so die GRÜNEN. Der Job-Motor erneuerbare Energie ermöglicht der Stadt am Berge die Chance, neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und somit für junge Familien attraktiver zu werden.

Abschließend erklärt Frau Bühler-Kowarsch, das effektivste Konjunkturprogramm für die Stadt Beerfelden ist,, das Geld in der Region zu lassen und die regionalen Wertschöpfungskette zu stärken.

19Jun

Erneuerbare Energien und Öko-Tourismus in der Oberzent

Beerfelden/Odenwaldkreis – Nach Ansicht der Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch, können mit Erneuerbaren Energien – Sonne, Wind und Bioenergie – gerade auch Öko-Touristen angezogen werden, denn Erneuerbare Energien und Tourismus sind kein Widerspruch sondern ergänzen sich. Die Stadt Beerfelden hat mittlerweile eine vielbeachtete Fotovoltaikfreiflächenanlage und viele Dachflächen werden für die umweltfreundliche Stromerzeugung genutzt. Auch die Nutzung von Windkraft wird in der Oberzent diskutiert und vorangetrieben.
Im weitläufigen Stadtgebiet des Luftkurortes Ulrichstein im Vogelsberg stehen mittlerweile 53 Windkraftanlagen und die Zahl der Übernachtungen ist 2012 gegenüber dem Vorjahr um 700 auf 12.000 gestiegen. Ulrichstein wirbt für den Öko-Tourismus. Auf der Insel Rügen ist eine Geocoaching-Tour, also eine GPS-gestützte Wanderung zum Thema Erneuerbare Energien in Planung. Der Baedecker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien entdecken“ ist mittlerweile vergriffen und eine Neuauflage in Vorbereitung. Diese wenigen Beispiele belegen, so Elisabeth Bühler-Kowarsch, dass Erneuerbare Energien auch für den Tourismus erfolgreich genutzt werden können.
Der dezentralen Energieerzeugung gehört die Zukunft, da außer dem touristischen Effekt auch eine wirtschaftliche Stärkung der betroffenen Regionen, in diesem Fall der Oberzent zu erwarten ist.
Wenn bei 3.000 Haushalten in Beerfelden jährlich 1.500 Euro Heizkosten und 600 Euro Stromkosten pro Haus berechnet werden, ergibt dies die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Dieses Geld könnte der regionalen Wertschöpfung, der Innovation, dem Klimaschutz und der Ressourcensicherheit in der Oberzent dienen. Die Stadt Beerfelden hat aktuell für Investitionen weniger als 300.000 Euro im Haushalt 2013 zur Verfügung.

Warum soll das Geld der Beerfelder BürgerInnen zu den großen Energiekonzernen fließen, wenn damit die Region gestärkt werden kann.
Das beste Konjunkturprogramm für die Stadt Beerfelden ist es, das Geld in der Region zu lassen und der regionalen Wertschöpfung zuzuführen, so Elisabeth Bühler-Kowarsch.

18Feb

Was Strom wirklich kostet – Argumente für die Windkraftdiskussion

Beerfelden – Wie die Fraktionssprecherin der Stadtverordnetenfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beerfelden, Elisabeth Bühler-Kowarsch, mitteilt, liegt den GRÜNEN nunmehr die Kurzfassung der Studie „Was Strom wirklich kostet“ vor.
Gerade im Hinblick auf die Diskussion zur Nutzung der Windkraft in der Oberzent ist die erstellte Studie vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. von großem Interesse. Die immer wieder geäußerten Vorbehalte, dass die Windkraft in einer Mittelgebirgslandschaft nicht wirtschaftlich ist, dürften hiermit widerlegt sein.
Beim Vergleich der staatlichen Förderungen und gesamtgesellschaftlichen Kosten von konventionellen und erneuerbaren Energien kommt die Studie zu dem Fazit: „Unterm Strich sind Atom und Kohle eben nicht nur gefährlich und schmutzig – sondern darüber hinaus auch teurer als Wasser und Wind“. Schon heute sind die erneuerbaren Energien (Wasser und Wind – onshore) günstiger als konventionelle Energieträger, „wenn außer dem Strompreis auch die Kosten von staatlichen Förderungen sowie die Kosten für die Umwelt- und Klimabelastung sowie nukleare Risiken einbezogen werden“
Die Studie ist ein weiteres Indiz dafür, so Frau Bühler-Kowarsch, dass die erneuerbaren Energien in der Oberzent und im Odenwaldkreis weiter ausgebaut werden müssen- aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Die Wertschöpfung nachhaltig zu erhöhen, ist das effektivste Konjunkturprogramm für unsere Region.
Wer Interesse an der Studie hat, wende sich an die GRÜNEN Beerfelden, Tel.: 06068/4323 oder horst.beerfelden@t-online.de

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